Legasthenie und Dyskalkulie 

 



Konzentration

Die Fähigkeit sich zu konzentrieren, wird im Laufe der Entwicklung des Kindes erlernt. Um dies bestmöglich zu fördern, sollten Kinder also schon früh an spielerische Konzentrationsübungen herangeführt werden, um so Merkvermögen, Koordination, Motorik, Kreativität und räumliches Denken zu fördern.

Viele Kinder können sich nicht richtig konzentrieren und sind sehr schnell abgelenkt. Konzentrationsschwache Kinder benötigen Unterstützung, damit sie lernen, sich auf eine Tätigkeit zu fokussieren. Mit Konzentrationsspielen, Atemübungen, Bewegungsübungen, Fantasiereisen und vieles mehr lernt Ihr Kind, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und sich von seiner Umwelt nicht ablenken zu lassen.

Vor allem Kinder mit Legasthenie/Dyskalkulie leiden oftmals aufgrund Überforderung an Konzentrationsstörungen, denn sie müssen doppelt so hart arbeiten, um lesen, schreiben und rechnen zu erlernen. Wenn dann die Aufmerksamkeit nachlässt, entstehen die „typischen“ Fehler, die je nach Tagesverfassung variieren.

Für Eltern ist es oftmals schwierig festzustellen, ob sich ihr Kind nicht konzentrieren kann oder einfach nicht konzentrieren will.

Wenn Sie nun feststellen, dass Ihr Kind bei Tätigkeiten, die nichts mit Schreiben, Lesen und Rechnen zu tun haben, sich sehr intensiv und ausdauernd befassen kann, sobald es aber mit Buchstaben und Zahlen konfrontiert unruhig und unkonzentriert wird, dann können derartige Konzentrationsprobleme auf eine Legasthenie bzw. Dyskalkulie hinweisen.

Berücksichtigen Sie auch, dass unter anderem ein erhöhter Fernsehkonsum, stundenlanges Computerspielen, andauerndes Handyspielen, Freizeitstress, familiäre Probleme wie Streit, Trennung der Eltern sowie eine schlechte Lernsituation eine negative Auswirkung auf die Konzentration Ihres Kindes haben kann.